Die heutige Wanderung führte die 14 TeilnehmerInnen durch eine bei den Eifelern weitgehend unbekannte, waldreiche Gegend im niederländisch-deutschen Grenzgebiet bei Kerkrade/Herzogenrath.

Es wurde nicht die befürchtete „Hitze-Wanderung“, da ein leichter Wind und langsam aufkommende Bewölkung die Temperaturen um die 30° C erträglich machten.

Die ca. 13 km lange Tour war zweigeteilt, zunächst wurde vom Parkplatz am Kasteel Erenstein aus nach Süden das Amsteltal erwandert und anschließend eine Runde in nördlicher Richtung um den Cranenweijer, den einzigen Stausee der Niederlande, gedreht.

Das vom Amstel- und Streijthagerbach durchflossene Waldstück „Hambos“ diente seit den 1930er-Jahren der Kerkrader Bevölkerung als Naherholungsgebiet. Daran erinnert noch mitten im Wald ein kurioses, „Tempel“ genanntes Bauwerk. Hier waren noch bis in die 70er-Jahre Toilettenanlagen untergebracht, an schönen Sommertagen gab es hier auch musikalische Unterhaltung, einen Eisverkauf etc. Wenig später konnte am Wegesrand eine Marienkapelle aus dem Jahr 1937 angesehen werden. Nach Überqueren der Amstel wurde dabei auch kurz zu Herzogenrath gehörendes deutsches Gebiet gestreift.

Der Amstelbach entsteht in Deutschland aus einigen kleineren Quellen im Bereich Laurensberg, Richterich und Vetschau, vereinigt sich im Hambos mit dem Crombach und Bleijerheiderbach, speist den Cranenweijer und fließt schließlich nach nur ca. 14 km in die Wurm. Auf größtenteils schattigen Wegen ging es auf und ab am Bachufer entlang in weitem Bogen wieder zurück zum Kasteel Erenstein, um nach einer Mittagpause am Ufer des Cranenweijers den zweiten Teil der Wanderung zu starten. Auf diesem angenehmen Weg – immer mit Blick auf den See – kamen vor allem die Vogelliebhaber auf ihre Kosten, da sich hier eine artenreiche Population angesiedelt hat.

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