Wanderung am 7.9.2016

Bei strahlendem Sonnenschein führte uns die Wanderung – 32 Teilnehmer – ausgehend vom Parkplatz „Köpfchen“ an der Eupener Straße, durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern und Ausblicken auf die Weiden und Hecken des Eupener Butterländchens. Der Weg trägt die Bezeichnung „Rundroute Köpfchen“.

Versteckt im Wald liegen Zeugnisse der Grenzgeschichte, z.B. der ehemalige Westwall, der hier die Grenze zwischen Deutschland und Belgien sichern sollte – ein Relikt der nationalsozialistischen Kriegspolitik – und der sog. Landgraben. Dieser ist ein Rest der Aachener Stadtbefestigung, die durch eine verwachsene Hecke gesichert war.

 

Die Zyklopensteine, die seit Millionen Jahren hier ruhen, kümmert die Grenze wenig. Sie ragen als große Gesteinsbrocken aus dem Waldboden hervor. Sie sind Zeugen einer vom Wasser geprägten Vergangenheit in Form von Ablagerungen, die sog. Aachener Sande.

 

In Sichtkontakt zu den Zyklopensteinen begleiteten uns mächtige Kopf- oder Harfenbuchen auf dem Wall des Aachener Langrabens zurück zum Ausgangspunkt.

 

Im Café Middelberg schlossen wir unsere Wanderung bei Kaffee und Kuchen ab.

 

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