Statt der geplanten Runde über Stege durchs Brackvenn (die wohl wegen des Regens am Vormittag ziemlich rutschig gewesen wären) nahmen 28 Wanderfreunde nunmehr bei trockenem Wetter den Dorf-Wanderweg 16 in Mützenich in Angriff.

Vom Dorfplatz aus kam man direkt an die "Uraalt Scholl", dem ersten Schulgebäude aus dem 19. Jhdt., in dem der Heimatverein heute ein sehenswertes Dorfmuseum betreibt.

Über ansteigende Straßen und Feldwege erreichte man in der Nähe des Steling (659m) den "Eifelblick", von dem man sogar heute einen tollen 180-Grad-Blick aufs Monschauer Land und weiter hatte. Bei klarer Sicht ist neben Hoher Acht und Aremberg sogar das Siebengebirge auszumachen. An der herbstlich bunt gefärbten Heckenlandschaft ging es weiter zum hölzernen Aussichtsturm am Rand des Roten Venns, der die Wanderer zum Aufstieg einlud. Auch das Baumtelefon erfreute sich regen Zuspruchs. Immer wieder bewunderten die Wanderfreunde die schönen, wie mit dem Lineal

akkurat geschnittenen Buchenhecken der Mützenicher. Auf dem Rückweg durch das Dorf gelangte man noch an die Josefskapelle, ehe es vorbei an der St. Bartholomäus-Kirche zurück zum Parkplatz ging. Der Ausklang fand in Konzen bei "Achim und Elke" mit Kaffee und Kuchen statt.

N.S. Das zwischen zwei Maschendrahtzäunen verirrte Huhn im Kapellenweg wurde dank tatkräftigen Engagements zweier Wanderfreunde am nächsten Tag aus seiner mißlichen Lage "befreit".

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