Mit 25 Wanderern starteten wir bei sonnigem Wetter am Wanderparkplatz Birkenhof zu einer abwechslungsreichen Tour rund um Venwegen.


Auf dem Sinzigerweg (A1) ging es zuerst auf breitem Weg am Waldrand vorbei, mit weiten Blick

en über saftige Wiesen. Später rechts in den A3 Richtung Hahn, anfangs wieder bequem, bis sich hinter einer Kreuzung der Wald lichtete und der Weg schmaler wurde und mehr Aufmerksamkeit erforderte. Hier gab es wieder wunderbare Weitsichten über die leicht hügelige Wiesenlandschaft. Vor dem Naturdenkmal Mönch ging es nach rechts am Hof Haubenden vorbei und dann weiter um den aufgelassenen Steinbruch „Dolomit“. Der Name weist darauf hin, dass sich hier Dolomit als dickbackige Feldformation zwischen den Kalksteinzügen befindet. Dolomitsteine sind im Vergleich zum chemisch verwandten Kalkstein etwas härter und sehr viel spröder. Dolomit wird für Bodenbeläge aller Art, zum Bau von Natursteinmauern und Trockenmauern, als Randsteine, als Palisaden, als Steinblöcke, als Gestaltungsstein zum Bau von Stützmauern und als Pflasterstein eingesetzt. Zerkleinert dient er vor allem auch als Zusatzstoff bei der Herstellung von Stahl in Hochöfen.
Bald erreichten wir den Friedhof von Venwegen und neben der Kirche ging es auf einem schmalen, kaum erkennbaren Pfad (Kerch Päddche) aus Venwegen heraus.
Wieder weite Aussichten über die Wiesen und im leichten Anstieg in den Wald hinein bis zum Birkenhof.

Wanderführer: Hans-Georg Schramm

 

Zur Geschichte:
Der Ort verdankt seinen Namen, einem uralten Weg von Kornelimünster ins Hohe Venn. Der Name des Ortes wird 1303 erstmals urkundlich im Zusammenhang mit einem Franco von Venweghe erwähnt.
Nach dem Recht des Monschauer Reichswaldes hatte Venwegen das Recht der Viehweide und Eichelmast in diesem Wald.
Der Ort gehörte bis 1794 zur Reichsabtei Kornelimünster, deren Rechte im Reichswald (Holzeinschlag und Köhlerei) ein in Venwegen wohnhafter Förster wahrnahm.
Die Pfarrkirche St. Brigida wurde 1782 dank einer Begünstigung errichtet, das der Venwegener Anton Heller (Haller) bereits 1757 in Zülpich gestiftet hatte. 1784 wurde sie eingeweiht, 1804 zur Pfarrkirche erhoben.
In Venwegen stehen drei Naturdenkmäler: Ein Feldahorn 300 m nördlich des Hönigerhofs, eine Linde in der Vennstraße und eine Lindengruppe auf dem Friedhof.

Unter Denkmalschutz stehen die Pfarrkirche St. Brigida aus dem Jahre 1782 und ein Teil der 50 Wohnhäuser an der Hauptstraße, zum Teil Winkelhofanlagen, aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, deren Giebel meistens zur Straße gewandt sind.
1819 wurde der Schulbetrieb in einem Haus mit Stall und Scheune an der heutigen Vennstraße aufgenommen, das die Gemeinde Kornelimünster gemäß der preußischen Schulgesetzgebung erworben hatte.
Quelle: Wikipedia

 

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