Roetgen. Die Adventfeier am 2. Adventswochenende ist für die Roetgener Eifelvereins-Ortsgruppe immer auch ein Anlass, Rückschau zu halten auf das zu Ende gehende Wanderjahr und dabei die Meistwanderer mit einem Printenmann zu belohnen. Der Vorsitzende Hubert Baumsteiger konnte zu dem geselligen Beisammensein in der Gaststätte Brunnenhof wieder erfreulich viele aktive und inaktive Mitglieder begrüßen.

Bei kühlem und bedecktem Wetter startete Hubert Baumsteiger mit 24 Wanderinnen und Wanderern am Parkplatz Schleebachbrücke.
Über den Roten Weg und Grenzweg ging es ohne Verzögerung zur Pause an der Hütte Butterstrauch.
Danach über Roten Weg und Hüttenweg ging es über den Talkenbergsteig. Die Überquerung des Baches vor dem Erreichen der Dreilägerbachhütte erforderte Körperbeherrschung und Trittsicherheit. Der Abstieg zum Dreilägerbach war danach nicht mehr ganz so schwierig.

Quer durch Raeren (Halbtagswanderung) 
 

Die Wetterlage um die Mittagszeit, noch kurz vor dem Treffen zum Start der Wanderung, ließ weitere Regengüsse erwarten; doch trat dann eine ersehnte Wetterberuhigung ein. Es versammelten sich schließlich 29 Mitwanderer, welche das Risiko der Wetterkapriolen eingehen wollten.

15 Wanderfreunde trotzten am Sonntagmorgen dem usselig-nebeligen Novemberwetter, um sich mit Wf. Helga Giesen auf eine Runde rund um „Höfen zwischen Hecken und Talsperre“ zu begeben. Sie wurden dafür belohnt, denn es wurde wider Erwarten eine schöne, typisch spätherbstliche Wanderung mit sogar einigen Sonnenstrahlen auf den Höhen und weiten Blicken über Täler, aus denen der Nebel aufstieg.

Im Kollenbruch - Aachen-Brand - trafen sich 20 Wanderer, um eine große Runde um Brand zu wandern. Bei Sonnenschein und herbstlichen Temperaturen führte uns der Wiesenweg zuerst nach Niederforstbach. Nachdem wir die Münsterstraße überquert hatten, ging es leicht bergan über den Rindsbergweg, weiter über Bierstrauch bis zur Jakobskapelle. Hier führt der Jakobs-Pilgerwegvorbei. Eine fromme Niederforstbacher Familie hat diese Kapelle gestiftet.

Bei bedecktem Himmel begaben sich 34 Wander/-innen !!! vom Parkplatz des Freizeitparks in Walheim auf den Kalkofenweg. Unter Mitarbeit der RWTH Aachen wurden in den 80er Jahren mehrere der noch erhaltenen Anlagen gerettet und teilweise restauriert.
Nach kurzer Zeit besichtigten wir die erste Doppelofenanlage die 1890 erbaut und die später um einen dritten Ofen erweitert wurde. Sie schaffte eine Produktion von 30 Tonnen Kalk pro Tag. 1959 wurde der Betrieb eingestellt.

Bei kaltem, aber trockenem Wetter starteten 24 Wanderfreunde vom Parkplatz an der Poensgenstraße in Schleiden. Stets nah am Flüsschen Olef und der Bahnlinie wanderte man auf kleinen Teersträßchen in den Ort Olef, der mit über 1100 Einwohnern drittgrößter Stadtteil von Schleiden ist. Olef gehört zu den „Historischen Ortskernen“ von Nordrhein-Westfalen.

Die Herbsttagung der Kulturwarte 2018 fand am Samstag, den 20. Oktober zum Thema „Nationalsozialismus in der Eifel“ in Vogelsang IP statt.
Die seit 2006 wieder für die Öffentlichkeit zugängliche, ehemalige Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel ist mit rund 100 ha eines der größten Bauwerke aus der NS-Zeit. Bis heute ist die Herrschaftsarchitektur ablesbar, die der Selbstdarstellung des Nationalsozialismus diente und zugleich dessen Machtanspruch über Mensch und Natur dokumentiert.

Bei strahlend schönem Herbstwetter fuhren 16 Wanderinnen und Wanderer mit dem PKW zum Turm von Botrange in Belgien, dem mit 692m höchsten Punkt Belgiens. Von der hölzernen Aussichtsplattform bot sich ein weiter Blick auf das Wallonische Venn.

Durch das herbstliche Brackvenn bei Mützenich

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Herbsttemperaturen begaben sich 30 Wanderer vom Grenzweg-Parkplatz hinter dem ehemaligen Zoll in Mützenich ins Brackvenn. Zunächst war Aufmerksamkeit gefragt, denn der Weg verlief über Holzstege und schmale Pfade, teilweise neu angelegt, weil ortsfremde Grauerlen abgeholzt und zerschreddert wurden.