41 TeilnehmerInnen starteten – gut gelaunt trotz des wenig verheißungsvollen Wetters – zur diesjährigen Senioren-Busfahrt, die die Besichtigung von zwei Sehenswürdigkeiten verband. Auf dem Programm standen der Besuch des Kaltwassergeysirs in Andernach und des Schmetterlingsgartens im Schlosspark Sayn.

 

Erste Station war das Geysir-Zentrum in Andernach, um den Kaltwassergeysir zu besuchen. Dieses Naturphänomen  kommt weltweit nur zwölfmal vor und der Andernacher Geysir ist mit einer Ausbruchshöhe von 40 – 60 Metern der höchste.

Da die Busfahrt recht zügig verlaufen war, blieb zunächst noch Zeit zum Besuch der Ausstellung, die anschaulich die Entstehung des Kaltwassergeysirs in Verbindung mit dem Vulkanismus darstellte. Weitere Einzelheiten erfuhren die Besucher in einer Einführung durch eine Mitarbeiterin des Geysir-Zentrums, dann mit ging es dem Schiff zum auf einer Halbinsel gelegenen Naturschutzgebiet Namedyer Werth. Das Wetter hatte sich inzwischen gebessert, so dass der spektakuläre Ausbruch des Geysirs ohne Regenschirme bestaunt werden konnte. Die Gruppe hatte sogar das Glück, einen der recht selten vorkommenden zweiten, allerdings kleineren, Ausbrüche zu erleben.

Infos zum Kaltwassergeysir gibt es auf Wikipedia unter diesem Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Geysir_Andernach

Die Mittagpause im historischen Städtchen Andernach war so reichlich bemessen, dass neben einem Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten auch für das leibliche Wohl gesorgt werden konnte.

Anschließend ging die Fahrt weiter zum Schmetterlingsgarten im Schlosspark Sayn. Seit 1987 widmen sich Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittenstein-Sayn der Zucht exotischer Schmetterlinge und lassen Besucher in zwei Pavillons an der exotischen Pracht teilhaben. Mit einer Durchschnittstemperatur von 23-26° und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60% wurde hier mit Wasserläufen, vielen (Futter-)Pflanzen wie Hibiskushecken, Bananenstauden und Orchideen ein artgerechter Lebensraum geschaffen. Neben den frei umherschwirrenden Schmetterlingen bevölkern auch Schildkröten, Koi-Karpfen, tropische Finkenarten, eine Wachtelfamilie und ein Grüner Leguan sowie in Schaukästen weitere Insektenarten den Schmetterlingsgarten.

Auch hier gab es zunächst wieder eine Einführung durch eine Mitarbeiterin. Da tropische Schmetterlinge nur wenige Wochen leben, erhält der Schmetterlingsgarten wöchentlich ca. 200 Puppen von Vertragszüchtern aus den Ursprungsländern. Die Umwandlung von der Raupe zum Schmetterling findet dann unter der Obhut von Biologen im geschützten „Puppenkasten“ statt. Etwa eine halbe Stunde nach dem Schlüpfen können die Falter in die Freiheit entlassen werden.

Nach einem Rundgang durch den Schmetterlingsgarten, den jeder auf eigene Faust unternehmen konnte, lockte anschließend noch bei inzwischen sehr schönem Wetter der ebenfalls sehenswerte Schlosspark alten Baumriesen zu einem kleinen Spaziergang.

Helga Giesen  

 

 

 

 

 

Fotos: R. Berger, D. Bothe, K. Heidtmann, M. Wynands.  Zusammenstellung/Aufbereitung: K. Heidtmann