2021-10-24 Ab Béthane über Goé zum mittelalterlichen Limburg

Das zum Tag der Wanderung sich darbietende sonnige Wetter wurde, obwohl nur eine Woche bis Allerheiligen, erfreut wahrgenommen als „Goldener Oktober“.

Auch hierdurch motiviert fanden sich 20 Teilnehmer zu dieser Wanderung ein.

Wir starteten über Eupen fahrend bis Béthane, einem Ortsteil von Limbourg.

 

In Béthane fließt die Gileppe (als Überlauf der Talsperre) in die Weser

Die Ortsteile Béthane wie auch Goé und Dolhain liegen schon in der Wallonie, dem französischsprachigen Teil Belgiens.

Nahe des Parkplatzes ging es direkt stark bergan, ins Wiesenland. Dies um auf einen Wanderweg zu gelangen, der über den Wasserleitungen angelegt ist, die Trinkwasser aus der nahen Gileppe-Talsperre nach Verviers und Umgebung führen. Bereits ab hier boten sich weite Ausblicke über das hügelige Wiesenland. Hier sind es bis zum Ufer der Weser noch die Ausläufer des Hohen Venns und ab dem jenseitigen Ufer wird die Landschaft als Herver Land bezeichnet.

Der Weg führte nun über Goé, deren Kirche den markanten verdrehten Kirchturm präsentiert. Danach hing es hinauf auf den Kamm eines Höhenzuges. Dort steht in dem Orsteil Halloux, einer zugigen Anhöhe, an einer Wegekreuzung, eine imposante barocke Kapelle, der hl. Anna gewidmet. Weiter auf diesem Wege, hier noch mit beiderseitigen Fernblicken, ging es dann mal wieder abwärts bis ins Wesertal. Auf Sicht der Bahnlinie Eupen-Verviers führt ab hier der teils steinige und steile Weg hinauf nach Limbourg.

Dort, in der Nähe des zentralen Platzes St.-Georges, verbrachen wir auch die Mittagsrast.

Wir bestaunten noch die Restaurierung der im ganzen Ort durchgeführten Neu-Pflasterung. Diese wurde mit den bereits vorhandenen historischen Pflastersteinen in Zeitraum von über einem Jahr von portugiesischen Spezialisten neu ausgeführt.

Nun, abwärts zum Ort Dolhain kommend, bedrückte der Anblick der schweren Schäden an vielen Bauten und dem Flussufer, die durch die Überschwemmungen vom 14./15. Juli dieses Jahres verursacht wurden. Hierbei wurde auch eine Fußgängerbrücke total weggeschwemmt und eine zweite ist bis jetzt unpassierbar.

Über Straßenverbindungen gelangten wir dann, erneut bergan gehend, wieder auf schöne versteckt liegende Wanderwege. Diese wurden samt den umsäumenden Hecken, trotz eines darum herum liegenden Neubaugebietes, vorbildlich erhalten.

Bald erreichten wir erneut Goé, nahmen über Wiesenwege einen anderen Rückweg und kamen nach fast 13 Km Wegstrecke zurück zum Ausgangsort.

Bruno Klinkenberg, Wanderführer

 

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Fotos: H.Baumsteiger, B.Klinkenberg.  Streckenaufz. : I. Winzen.

Zusammenst./Aufber.: K. Heidtmann